Deutsch-Polnische Gesellschaft Mannheim-Ludwigshafen e.V.
Deutsch-Polnische Gesellschaft Mannheim-Ludwigshafen e.V.

Rückblicke

Gedenkfeier für Zwangsarbeiter in Ludwigshafen

Für die erste Gedenkfeier für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem Hauptfriedhof Ludwigshafen am 23. März 2018 gab es große Anteilnahme und Aufmerksamkeit. So berichteten die regionalen Medien ausführlich über diese Veranstaltung. Rund 50.000 Männer und Frauen waren zwischen 1939 und 1945 gezwungen worden, vor allem in der Ludwigshafener Industrie zu arbeiten. Die meisten von ihnen kamen aus Osteuropa, aus dem heutigen Russland, der Ukraine und Polen. An das Schicksal dieser Menschen erinnerten Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck, die Generalkonsulin des ukrainischen Generalkonsulats Frankfurt/Main Alla Polyova, die Vorsitzende der Kinderhilfe Ukraine – Rhein-Neckar für Novograd Volynskij Valentyna Sobetska sowie Schülerinnen und Schüler, die Berichte von Zwangsarbeitern vortrugen. Pfarrer Bogusław Banach von der Polnischen Katholischen Mission Mannheim und Dekan Ihor Sapun von der Ukrainischen Griechisch-Orthodoxen Seelsorgestelle sprachen Gebete und Fürbitten.

Künftig soll jährlich am 23. März an die Zwangsarbeiter/innen in Ludwigshafen erinnert werden. Der Termin wurde gewählt, weil die Stadt und damit die Zwangsarbeiter/innen am 23.3.1945 von den Amerikanern befreit worden waren. Veranstalter der Gedenkfeier waren der Internationale Bauorden zusammen mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mannheim-Ludwigshafen e.V., der Kinderhilfe Ukraine – Rhein-Neckar für Novograd Volynskij e.V., der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar e.V. mit Unterstützung durch das Stadtarchiv Ludwigshafen.

 

Briefpartnerschaften zwischen Grundschulen

Der stellv. Vorsitzende der DPG Ma-Lu Gerd Stüber-Fehr war Mitte September 2017 in die polnische Partnerschaft Bydgoszcz gereist, um die begonnene Briefpartnerschaft zwischen der Grundschule Mannheim-Käfertal und der Grundschule Nr. 65 in Bydgoszcz zu festigen und auszugestalten. Dabei hatte er Gelegenheit, die Schule zu besichtigen, die von etwa 1000 Kindern bis zur 8. Klasse besucht wird, und mit der Direktorin Małgorzata Rogawska zu sprechen. Begleitet wurde er von der Vorsitzenden der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Bydgoszcz Danuta Szczepaniak-Kucik.

Bei diesem Gespräch wurde vereinbart, dass sich eine Kindergruppe aus der Nachmittagsbetreuung an dem geplanten Briefwechsel beteiligen werde. Der Gedanke einer persönlichen Partnerschaft zwischen Kindern wurde begrüßt; ebenso der Vorschlag, dass jeweils in der eigenen Sprache geschrieben wird und die Briefe im Empfängerland übersetzt werden, sodass jedes Kind seinen Brief in zweifacher Ausfertigung erhält.

Weiter wurde vereinbart, dass in den beteiligten Schulen Informationsflächen vorgesehen werden für „Neues aus der Partnerstadt“, die dann mit Material, das aus der Partnerstadt geschickt wird, versehen werden. Ebenso soll versucht werden, den Partnern themenbezogene Briefe zu bestimmten Ereignissen zu schicken. Außerdem wünscht die Grundschule Nr. 65 für Kinder aus den Klassen 6 aufsteigend, die Deutschunterricht erhalten, Briefpartnerschaften in deutscher Sprache. Gerd Stüber-Fehr versprach, sich mit diesem Wunsch an weiterführende Schulen in Mannheim zu wenden.

Anschließend besichtigte er die Berufsschule für mechanische Berufe Nr. 2, deren Direktor Ryszard Lewandowski ihn durch das Schulgebäude führte. Dabei äußerte der Direktor den Wunsch nach einem Austausch mit einer Berufsschule gleicher Fachrichtung in Mannheim. Gerd Stüber-Fehr versprach Unterstützung.

Zu seinem Besuch gehörte ebenfalls die Teilnahme an einer Mitgliederversammlung der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Bydgoszcz. Das Vorhaben, Briefpartnerschaften zwischen Grundschulkindern anzuregen, fand große Zustimmung.

Siehe auch nachfolgenden Bericht zum Herunterladen.

Reise nach Bydgoszcz September 2017
Reisebericht von Gerd Stüber-Fehr
Fahrt Bydgoszcz, 2017- 09..docx
Microsoft Word-Dokument [15.9 KB]

Neujahrsempfang im Rosengarten:

Tanzgruppe Kujawiak mit Gästen aus Bydgoszcz

Zum Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters am 6. Januar 2018 im Rosengarten waren fünf Gäste aus der polnischen Partnerstadt Bydgoszcz nach Mannheim gekommen: Małgorzata Żurańska-Wilkowska und Judyta Wenda, beide Sängerinnen, sowie der Pianist und Akkordeonspieler Jacek Cichowski und zwei Begleitpersonen.  Eingeladen hatte die DPG Ma-Lu. Die polnischen Gäste und die Tanzgruppe Kujawiak der DPG trugen auf der Foyerbühne polnische Lieder und Tänze vor, mit denen sie zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer fesseln konnten. Bereits die farbenprächtigen Kostüme der Gruppe waren ein Genuss für das Auge. Sicherlich empfand nicht nur die Moderatorin den Auftritt als einen der Höhepunkte des Programms.

Vertreten war die DPG Ma-Lu auch mit einem Stand im Bereich "Internationales". Das Interesse des Publikums war groß; die Broschüren über die Partnerstadt und über Polen fanden viel Anklang, es entstanden intensive Gespräche am Stand – manche auf polnisch, viele auf deutsch. Es zeigte sich wie in den Vorjahren, dass es in Mannheim und Umgebung zahlreiche Menschen gibt, die in der einen oder anderen Weise eine Beziehung zu Polen haben.

Der Vorsitzende der DPG Ma-Lu Piotr Pilkowski begrüßt Gäste und Zuschauer beim Bühnenauftritt der Tanzgruppe Kujawiak; im Hintergrund Sängerin Małgorzata Żurańska-Wilkowska aus Bydgoszcz und Moderatorin Virgina Ackermann.                                                            Foto: Joanna Ernest

Weitere Fotos von Joanna Ernest und Arkadiusz Chrząstek siehe unten:

Zwei Konzerte für die polnische Gemeinde

Die beiden Sängerinnen und der Pianist aus Bydgoszcz gaben am  nächsten Tag zwei Konzerte für die polnische katholische Gemeinde in Mannheim, morgens nach der Messe in der Kirche und nachmittags im Gemeindesaal. Ihr Auftritt gefiel nicht nur den Erwachsenen, sondern auch den Kindern. 

Foto: Arkadiusz Chrząztek                                                                                        

Adventskonzert in Ludwigshafen

Sechs Schüler und Schülerinnen der Staatlichen Frédéric- Chopin-Musikschule    in  Oppeln (Opole) hatten Anfang Dezem-ber zu einem Adventskonzert in der Lukaskirche in Ludwigshafen-Süd eingela-den. Am Klavier wurden sie von Joanna Wąsiak begleitet. Die jungen Sängerinnen und Sänger, die polnische, deutsche und internationale Weihnachtslieder vortrugen, begeisterten ihr Publikum. Veranstaltet wurde das Konzert von der Vertretung der Woiwodschaft Oppeln in Mainz, der Protestantischen Kirchengemeinde Lu-Süd und der DPG Ma-Lu.

Foto: Piotr Pilkowski                                                                        

                                                                           

Weihnachtskrippe aus Bydgoszcz

Alle Jahre wieder - in diesem Jahr zum 15. Mal  - stellt die Bahnhofsmisson im  Haupt-bahnhof Mannheim eine Weihnachtskrippe auf, die größtenteils von Schülerinnen und Schülern aus der Partnerstadt Bydgoszcz geschnitzt wurde. Die Krippe lädt Reisende zu einem Augenblick der Besinnung ein und verweist auf die wichtige Arbeit der Bahn-hofsmission. Mit einem ökumenischen Got-tesdienst wurde Anfang Dezember der Beginn der Adventszeit gefeiert.

Fasziniert betrachten Kinder die Krippenfiguren.              

Foto: Janeta Seifert

Polnische Tänze und Musik beim Ökumenischen Kirchentag Mannheim

Die Tanzgruppe "Kujawiak" der DPG Ma-Lu und die Frauen-Band "Jakim Cudem" aus Bydgoszcz beteiligten sich am Ökumenischen Kirchentag Mannheim am Wochenende, 8. und 9. Juli 2017. Die Tanzgruppe "Kujawiak", die von den Musikerinnen der Band "Jakim Cudem" begleitet wurde, trat im Rahmen des abendlichen Programms im Haus des "Förderband"-Vereins (D 4, 4) auf. Die Tänzerinnen und Tänzer zeigten polnische Folklore und trugen gemeinsam mit der Band bekannte polnische Volkslieder vor. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dankten mit herzlichem Applaus.

Die Frauen-Band "Jakim Cudem" spielte zum Ausklang des Kirchentages am Sonntagnachmittag auf dem Mannheimer Marktplatz. Wegen der sommerlichen Hitze waren weniger Zuhörerinnen und Zuhörer anwesend, als nach dem ökumenischen Gottesdienst am Vormittag zu erwarten gewesen war. Die aber, die geblieben waren, erfreuten sich an einer hochmusikalischen und temperamentvollen Band, die der Musikkultur im Nachbarland Polen und insbesondere in Bydgoszcz alle Ehre machte.

Konzerte in Ludwigshafen und Mannheim

Die Tanzgruppe "Kujawiak" und die Band "Jakim Cudem" traten am 8. Juli 2017 nachmittags im Rahmen einer Generalprobe im Gemeindezentrum der Lukaskirchen-Gemeinde in Ludwigshafen auf. Zu dieser Veranstaltung unter dem Motto "Polnische Tänze und Klänge" waren Gäste herzlich eingeladen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer zeigten sich von der Darbietung begeistert und äußerten die Hoffnung, dass im Herbst oder Winter ein weiterer Auftritt folgen werde.

Abschluss des musikalischen Wochenendes war das Konzert von "Jakim Cudem" am Nachmittag des 9. Juli 2017 im Gemeindesaal der Polnischen Katholischen Gemeinde. Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer hatten sich eingefunden. Im Namen der Stadt Mannheim begrüßte Stadtrat Prof. Dr. Achim Weizel die Gäste aus Bydgoszcz. Am Ende des Konzertes dankten Pfarrer Bogusław Banach von der polnischen Gemeinde und Piotr Pilkowski, Vorsitzender der DPG Ma-Lu, den fünf Musikerinnen für das beeindruckende Konzert.

Workshop in Carlsberg/Pfalz

Die Mannheimer Jugendlichen trafen sich am 1. Juli 2017 erneut mit Małgorzata Żurańska-Wilkowska aus Bydgoszcz zu einem Workshop, diesmal in Carlsberg/Pfalz. Hier befindet sich eine Weiterbildungseinrichtung der Polnischen Katholischen Gemeinde Mannheim. Gemeinsam mit der Musikerin aus der polnischen Partnerstadt bereiteten sich die die Jugendlichen auf das Konzert vor, das sie am 9. Juli 2017 gemeinsam mit der Frauenband "Jakim Cudem" im Gemeindesaal der polnischen Gemeinde gaben.

 

 

 

Die Jugendlichen beim Workshop in Carlsberg/Pfalz. Im Hintergrund Pfarrer Bogusław Banach von der Polnischen Katholischen Mission Mannheim; in der ersten Reihe zweite von rechts Małgorzata Żurańska-Wilkowska.

 

Schülerinnen und Schüler reisen nach Bydgoszcz

Fünf Schülerinnen und Schüler der polnischen katholischen Gemeinde Mannheim fuhren vom 16. bis 19. Juni 2017 in Mannheims polnische Partnerstadt. Sie nahmen dort zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule Bydgoszcz an einem Musik-Workshop unter Leitung von Małgorzata Żurańska-Wilkowska teil. Der Erfolg zeigte sich am 18.6.2017 bei einem kleinem Konzert  zusammen mit der Frauen-Band "Jakim Cudem" (Welches Wunder) in Schloss Ostromecko bei Bydgoszcz. Die jungen Musikerinnen und Musiker und die Band spielten auf Einladung der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Bydgoszcz, die ihre bereits traditionelle "Künstlerische Reise" veranstaltete.

Zeit für eine Stadtbesichtigung hatten die Mannheimer Gäste ebenfalls an diesem Wochenende, die alle zum ersten Mal in Bydgoszcz waren. Auf dem Programm stand außerdem ein Ausflug nach Toruń. Begleitet wurde die Mannheimer Gruppe von Pfarrer Bogusław Banach von der Polnischen Katholischen Gemeinde, der Organistin Joanna Ernest und dem Vorsitzenden der DPG Ma-Lu Piotr Pilkowski.

Ein Gegenbesuch der Schülerinnen und Schüler aus Bydgoszcz in Mannheim ist vorgesehen, ein Termin steht allerdings noch nicht fest.

Fotos unten: Bogusław Banach und Joanna Ernest.

Siehe auch: http://www.pmk-mannheim.eu/web/galeria/172/warsztaty-muzyczne-w-bydgoszczy-16-19-06-2017

 

Tänze aus Polen im Technoseum Mannheim

Am Sonntag, 25. Juni 2017,  beteiligte sich die Tanzgruppe "Kujawiak" der DPG Ma-Lu an der Abschlussveranstaltung der Fahrrad-Ausstellung "Zwei Räder - zweihundert Jahre" im Technoseum Mannheim. Fünf Kulturvereine von Mannheimer Migranten präsentierten bei dieser Gelegenheit auf unterschiedliche Weise ihr Herkunfsland. Mit dabei waren neben der Tanzgruppe "Kujawiak" Vertreter aus Eritrea, der Türkei, aus Indien und Italien.

Foto unten: Gerd Stüber-Fehr

"Kujawiak" beim Karpaten-Donau-Festival

Die Tanzgruppe der DPG Ma-Lu beteiligte sich am 24. Juni 2017 mit einem Auftritt am Karpaten-Donau-Festival in Heidelberg-Kirchheim. Veranstalter war die deutsch-rumänische A-I-Cuza-Gesellschaft e.V. für Literatur, Musik und Kunst. Informationen unter: www.cuza.de

Die aktuelle politische Lage in Polen

Über die aktuelle politische Lage in Polen sprach der Vorsitzende der DPG Ma-Lu Piotr Pilkowski (im Foto links) auf Einladung der Jugendorganisation "Junge Europäer" (JEF), dem Jugendverband der Europa-Union,  am 27.4.2017 in der Universität Mannheim. Pilkowski erklärte die Wahlerfolge der regierenden Partei PiS (Recht und Gerechtigkeit) und stellte die wichtigsten Politikerinnen und Politiker vor. Eine rege Diskussion zeigte das große Interesse an Polen.

Foto: Janeta Seifert

Dokumentarfilm "Wir sind Juden aus Breslau"

Am Dienstag, 11. April 2017, um 19.30 Uhr wird im Cinema Quadrat in Mannheim, Collini-Center, Collinistraße 1, der Dokumentarfilm "Wir sind Juden aus Breslau" von Karin Kaper und Dirk Szuszies gezeigt. Nach der Aufführung ist ein Gespräch mit der Regisseurin Karin Kaper vorgesehen. Veranstalter sind neben dem Cinema Quadrat die Deutsch-Polnische Gesellschaft Ma-Lu, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar und der Verein Ludwigshafen setzt Stolpersteine. Weitere Aufführungen des Films sind am 18.04.2017 um 19:30 Uhr  und am 19.04.2017 um 17:30 Uhr. In dem Dokumentarfilm berichten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über ihre Schicksale nach 1933, außerdem zeigt der Film eine Begegnung zwischen deutschen und polnischen Jugendlichen aus Bremen und Wrocław (Breslau). Weitere Informationen unter: www.cinema-quadrat.de/programm/spielplan und www.judenausbreslaufilm.de .

Tanzgruppe Kujawiak im Rosengarten und Konzerte mit Gästen aus Bydgoszcz

Beim Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters am 6. Januar 2017 im Rosengarten Mannheim zeigte die Tanzgruppe Kujawiak polnische Tänze und trug polnische Lieder vor. Bestens untertützt wurden sie dabei von Gästen aus Bydgoszcz, der Sängerin Małgorzata Żurańska-Wilkowska sowie dem Pianisten und Sänger Rafał Kowalewski.

Am Wochenende danach gaben die Gäste aus Bydgoszcz je ein Konzert im Gemeindesaal der polnischen katholischen Gemeinde und in der Spitalkirche. Alle Veranstaltungen fanden großen Anklang beim Publikum.

Reise nach Bydgoszcz

Zu einer Reise in die polnische Partnerstadt Bydgoszcz hatten die DPG Ma-Lu und der Förderverein Städtepartnerschaften Mannheim e.V. Anfang September 2016 aus Anlass des 25jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft eingeladen. Zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zusammen gefunden, um Bydgoszcz kennen zu lernen. Auf dem Programm standen eine Stadtbesichtigung, die Jubiläumsfeier in Ostromecko, ein Empfang im Rathaus, ein Treffen mit dem Partnerverein der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Bydgoszcz, ein Ausflug nach Toruń/Thorn, die Eröffnung der Ausstellung "Mannheim! Geschichte erzählt in vergleichenden Ansichten" in der Universitäts-Bibliothek in Bydgoszcz und ein Besuch in der Oper. 

 

 

Ausstellung "Mannheim! Geschichte erzählt in vergleichenden Ansichten!"

Zur Eröffnung der Ausstellung in der Universitäts-Bibliothek Bydgoszcz mit Fotos aus Mannheims Vergangenheit und Gegenwart hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden, darunter auch Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Aus Anlass seiner Ehrung hielt er sich in der polnischen Partnerstadt auf. Von Seiten der Stadt Bydgoszcz waren die stellvertretende Stadtpräsidentin Iwona Waszkiewicz und der stellvertretende Vorsitzende des Stadtrats von Bydgoszcz Jan Szopiński gekommen. Zur Begrüßung sprach die Direktorin der Bibliothek Dr. Aldona Chlewicka. Die Ausstellung verdankte sich der Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mannheim-Ludwigshafen und der tatkräftigen Unterstützung des Stadtarchivs Mannheim.

Fotos: Universitätsbibliothek Bydgoszcz, Wiesław Trzeciakowski, Gerd Stüber-Fehr

 

Ehrung für Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Gisela Medzeg, DPG-Vorsitzende

Für ihre aktive Förderung der Städtepartnerschaft zwischen Bydgoszcz und Mannheim erhielten der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Dr. Peter Kurz und die Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mannheim-Ludwigshafen Gisela Medzeg Anfang September 2016 in einer Feierstunde im Schloss Ostromecko bei Bydgoszcz die Medaille des Präsidenten von Bydgoszcz. Das ist die höchste Ausszeichnung, die der Stadtpräsident zu vergeben hat. Anlass der Feier war das 25jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Mannheim und Bydgoszcz.

Das Foto zeigt v.l.n.r. Jan Szopiński, stellv. Vorsitzender des Stadtrats von Bydgoszcz, Gisela Medzeg, Oberbürgermeister Dr. Kurz und Stadtpräsident Rafał Bruski.

Foto: Gerd Stüber-Fehr, Mannheim

 

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau fördert des gesamte Projekt "Mannheim und Bydgoszcz: 25 Jahre Städtepartnerschaft" aus Mitteln, die das Auswärtige Amt in Berlin zur Verfügung gestellt hat.

Reise nach Bydgoszcz und Gegenbesuch

Vom 3. bis 8. September 2016 fuhren Mitglieder der DPG Ma-Lu sowie des Fördervereins Städtepartner-schaften Mannheim e.V. nach Bydgoszcz, um die Partnerstadt kennen zu lernen und sich mit der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Bydgoszcz zu treffen.

Zum Gegenbesuch kamen Vertreterinnen der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Bydgoszcz vom 9. bis 13. September 2016 nach Mannheim. Auf dem Programm standen eine Stadtbesichtigung mit Schwerpunkt Migration sowie Geschichte der Polen in Mannheim, ein Ausflug nach Heidelberg mit dem Schwerpunkt polnische Spuren in der Neckarstadt, ein Gespräch über den Stand der Städtepartnerschaft und der Besuch der Ausstellung "Polnische Gesellschaft" mit anschließendem Vortrag von Manfred Mack über "25 Jahre Nachbarschaftsvertrag zwischen Polen und Deutschland". 

 

Musikalischer Abend mit Steffen Möller 

Am Samstag, 10. September 2016, um 19.30 Uhr tritt der Kabarettist Steffen Möller auf der Seebühne im Mannheimer Luisenpark auf. Bekannt wurde er in Deutschland insbesondere durch sein Buch "Viva Polonia"; in Polen gefällt er als Schauspieler und Kabarettist mit viel Verständnis für das Nachbarland. Umrahmt wird die Veranstaltung, mit der in diesem Jahr der "Seebühnenzauber" endet,  von der Band PO!NTA der POP-Akademie Mannheim; in ihr spielen  u.a. zwei junge Künstlerinnen aus Polen mit. Mit diesem kabarettistisch-musikalischen Abend wird das 25jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Mannheim und Bydgoszcz gefeiert. Unterstützt wird das Konzert durch die Stadt Mannheim und die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mannheim. Eintrittskarten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter der Ticket-Hotline 0621-410050.

Mannheim und Bydgoszcz: 25 Jahre Städtepartnerschaft - Rückblick und Ausblick
Veranstaltungsprogramm für Mannheim
Programm 25 Jahre Mannheim Bydgoszcz.pdf
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Mannheim und Bydgoszcz: 25 Jahre Städtepartnerschaft - Rückblick und Ausblick

Ausstellung: Polnische Gesellschaft

Der Wandel in Polen seit 1989 ist fast mit Händen greifbar: Großstädte haben ihr Aussehen verändert. Minderheiten gründen Vereine und gehen an die Öffentlichkeit. Internationale Handelsketten prägen das Bild der Einkaufszentren. Junge Polinnen und Polen unterscheiden sich in Lebensstil und Kleidung kaum noch von jungen Deutschen. Dennoch: Nicht alles ist gleich, was gleich aussieht. Die Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts (DPI) Darmstadt zeigt die erstaunliche Entwicklung Polens zwischen Transformation und Globalisierung. Bydgoszcz ist ein Beispiel dafür. Gefördert wurde die Ausstellung durch die Robert-Bosch-Stiftung und den Cornelsen-Verlag. Weitere Informationen unter: http://www.poleninderschule.de/assets/polen-in-der-schule/Ausstellungen/Info-zur-Ausstellung-Polnische-Gesellschaft.pdf

Eröffnung: Di., 12. Juli 2016, 18-19.30 Uhr,  Abendakademie Mannheim, U 1, 16-19, kostenfrei,

mit Manfred Mack vom DPI Darmstadt; Grußwort: Erster Bürgermeister Christian Specht; musikalische Umrahmung; Chorgruppe "Volume" des Ursulinen-Gymnasiums Mannheim

 

Bydgoszcz -> Bromberg -> Bydgoszcz

Die schwierigen Beziehungen zwischen Polen und Deutschen beginnen nicht erst im 20. Jahrhundert. Die Stadt war polnisch, dann preußisch, ab 1920 wieder polnisch. Mit und neben Polen und Deutschen lebte die jüdische Minderheit, bis Nazi-Deutschland 1939 die Stadt für knapp fünf Jahre in Besitz nahm. Die Erinnerung an die Verbrechen der Deutschen ist noch immer lebendig. Seit einigen Jahren allerdings kehrt auch die Zeit unter Preußen in das öffentliche Gedächtnis zurück. Beispiel dafür ist die Wiedererrichtung des Sintflut-Brunnens, der 1904 von einem Berliner Künstler entworfen und im zweiten Weltkrieg zerstört worden war.

Vortrag mit Wiesław Trzeciakowski, Schriftsteller, Bydgoszcz

Di., 26. Juli 2016, 19.30-21 Uhr, Abendakademie, Saal, kostenfrei

 

"Ich hätte mir gewünscht, jemand hätte Verantwortung übernommen..."

Deutsche Familien in Bydgoszcz/Bromberg vor 1945

Im Erwachsenenalter machen sich die beiden Referentinnen auf Spurensuche: Sie reisen nach Bydgoszcz und besuchen die Orte, in denen ihre Familien bis zur Flucht 1945 gelebt haben. Sie sprechen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, und sie finden Dokumente in Archiven, die bestätigen: Ihre Familien waren in die Verbrechen der Nationalsozialisten verstrickt. Mit der Flucht ließen die Familien hinter sich, wovon sie nichts mehr wissen wollten. Das Erschrecken und die Übernahme der Verantwortung werden so zum Erbe der Töchter und Enkeltöchter.

Vortrag mit Sybille Eberhardt und Gisela Medzeg

Di., 9. August 2016, 19.30-21 Uhr, Abendakademie, Saal, kostenfrei

 

Alle Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Mannheimer Abendakademie.

Viel Beifall für polnische Tänze und Volkslieder beim Neujahrsempfang

Beim Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters im Rosengarten am 6. Januar 2016 zeigte die Tanzgruppe "Kujawiak" der DPG Mannheim ihr Können. Mit Volkstänzen und beliebten Volksliedern aus Polen begeisterte die Gruppe ihr Publikum. Zu dem Auftritt im Rosengarten waren extra zwei Sängerinnen aus der Partnerstadt Bydgoszcz angereist: Małgorzata Żurańska-Wilkowska und Judyta Wenda.

Die Gründung der Tanzgruppe verdankt sich dem Engagement von Barbara Niezabitowska und Piotr Pilkowski. Ihnen galt daher ein besonderer Applaus, als sie zusammen eine Polka tanzten. Mit einer Arie aus der Nationaloper "Halka" von Stanisław Moniuszko fand die Sängerin Hanna Czarnecka große Zustimmung. Begleitet wurden alle von Katarzyna Wal auf dem E-Piano.

Der Name "Kujawiak" verweist auf die Landschaft Kujawien und die Woiwodschaft Kujawien-Pommern, deren Hauptstadt Bydgoszcz ist.

Zusammen mit den Sängerinnen aus der Partnerstadt war der Redakteur des Lokalradios PIK Maciej Wilkowski nach Mannheim gekommen. Er nutzte die Gelegenheit, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zum 25jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Mannheim und Bydgoszcz zu interviewen. Der Förderverein Städtepartnerschaften Mannheim hatte den Besuch der Gäste finanziell gefördert.

Darüber hinaus war die DPG Mannheim beim Neujahrsempfang mit einem Stand vertreten, wo sie interessierte Besucherinnen und Besucher über ihre Arbeit informierte und zu Reisen nach Polen ermutigte.

Zwei Tage später trafen sich Mitglieder und Gäste der DPG Mannheim zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant auf dem Lindenhof. Bei dieser Gelegenheit gaben die beiden Sängerinnen aus Bydgoszcz zur Freude der Anwesenden erneut eine Kostprobe ihrer Fähigkeiten. 

 

Polnisches Sommerfest
am Samstag, 20. Juni 2015 im Hack-MuseumsgARTen auf dem Hans-Klüber-Platz in Ludwigshafen

 

Die neu gegründete polnische Tanzgruppe feierte an diesem Tag Premiere und begeisterte alle, die gekommen waren. Sogar das Wetter spielte mit: Sonne und Wolken wechselten einander ab, doch fiel kein Tropfen Regen. An die 200 Gäste, Polen und Deutsche, besuchten den Museumsgarten, um gemeinsam zu feiern. Neben Tanz und Musik stand die Rezitation polnischer Gedichte von Julian Tuwim und Adam Mickiewicz auf dem Programm, für die meisten polnischen Gäste eine Erinnerung an ihre Schulzeit, für die Deutschen eine Begegnung mit einer Lyrik, die hier weitgehend unbekannt ist. Alle Gedichte wurden auf polnisch  und in deutscher Übersetzung vorgetragen, ebenso alle Redebeiträge, in denen mehrere polnische und deutsch-polnische Vereine aus dem Rhein-Neckar-Raum sich und ihre Aktivitäten vorstellten. Dazu gehörten neben der DPG Mannheim: der Verein Initiative Partnerschaft mit Polen (initiative-polen.net), der Verein Wawel - Verein für polnische Kultur und Bildung (www.wawel-ev.de)  und der Verein KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen (www.kz-gedenkstaette-sandhofen.de).
Außerdem wurden polnische Spezialitäten angeboten und die Gartengruppe sorgte für die Getränke.
Der Dank gilt allen Unterstützern: dem Wilhelm-Hack-Museum, der Gartengruppe, dem Ortsvorsteher der südlichen Innenstadt Christoph Heller, dem Internationalen Bauorden, dem Restaurant Bauerneck und der Sparkasse Vorderpfalz.
Weitere Bilder vom Fest finden sich unter:
museumsgarten.donnerhuf.de/Eigenarbeit/2015/Veranstaltungen/20.%20Juni%20-%20Polnisches%20Fest/index.html

http://animus-klub.de/2015/07/06/132-polnisches-afrikanisches-fest/

 

Karpaten-Donau-Festival Heidelberg 2015 am

11.07.2015 in Bürgerzentrum Heidelberg-Kirchheim

 

Mit großem Applaus begrüßte das Publikum unsere erst vor kurzem gegründete Tanzgruppe. Teilgenommen haben viele Gruppen, die seit Jahren bestehen und des öfteren auftreten.

Ensembles aus Rumänien:

"Mugurelul" aus Ploiesti, Colegiul Economic-Tänze und Musik aus Muntenia und Oltenia

Folkloregruppe aus Gorj -Musik aus Gorj und Banat

Ensembles aus Deutschland:

"Rezeda"aus Frankfurt - ungarische Tänze

Tanzgruppe aus Reutlingen/Metzingen-siebenbürgisch-sächsische Tänze

Ludo Mlado - bulgarische Tänze

"Promoroaca" aus Mannheim - rumänische Musik

"Afonyahegy"Heidelberg - ungarische Tänze

aus Mannheim die Gruppe der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mannheim e.V  - polnische Lieder und Tänze
Die original polnischen Trachten waren mitunter die schönsten und farbigsten auf diesem Festival. Die Tanzgruppe präsentierte mit großer Anmut ihr neues Programm, das vorwiegend gesungen wurde und mit einem Volkstanz endete. Solistin Dorotka bezauberte mit ihrer warmen Stimme, die musikalische Begleitung lag in der professionellen Hand der Musikstudendin Kasia. Zum Abschluß tanzten alle zusammen bei Livemusik.

 

Dank des Stadtpräsidenten von Bydgoszcz


Der Stadtpräsident von Bydgoszcz Rafał Bruski dankt den Vorstandsmitgliedern der DPG Mannheim Gisela Medzeg und Piotr Pilkowski für ihr großes Engagement. Beide tragen, wie er in seinem Brief vom Januar 2015  schreibt, dazu bei, die Stadt Bydgoszcz in Deutschland bekannt zu machen, und sie setzen sich dafür ein, das  Wissen der Bewohner Mannheims über die gemeinsame Geschichte Polens und Deutschlands zu vertiefen. 

 

Ehrung für die DPG Mannheim

 

Der traditionelle Neujahrsempfang des Mannheimer Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz am Dreikönigstag im Congress Center Rosengarten stand in diesem Jahr unter dem Motto "Die internationale Stadt". Bei dieser Gelegenheit ehrte der Oberbürgermeister 16 Personen und Vereine für ihr ehrenamtliches Engagement, darunter die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mannheim e.V. Alle hatten sich in besonderer Weise für internationale Hilfe, Partnerschaften und Kontakte eingesetzt. Die DPG Mannheim hatte im November 2014 eine Veranstaltungsreihe mit Ausstellung zum Thema "Rückblick auf die polnische Gewerkschaftsbewegung Solidarność" organisiert, zu der sie Gäste aus der Partnerstadt Bydgoszcz als Zeitzeugen eingeladen hatte. Im Oktober 2010 hatte sie - ebenfalls mit Gästen aus Bydgoszcz - zusammen mit anderen Vereinen und Organisationen federführend eine polnische Kulturwoche veranstaltet.

Bilder: Piotr Pilkowski, Andreas Henn und Janetta Seifert.

 

Leben im Widerstand - Rückblick auf die Solidarność

 

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe "Von der Danziger Werft bis zum Fall des Eisernen Vorhangs: Rückblick auf die polnische Gewerkschaftsbewegung

Solidarność" war am 28.11.2014 das Podiumsgespräch zum Thema "Leben im Widerstand" in der Stadtbibliothek mit Zeitzeugen aus Bydgoszcz und Mannheim. Die fünf Teilnehmerinnen und –teilnehmer des Podiums berichteten von ihren Hoffnungen, die sie mit der Solidarność-Bewegung verbunden hatten und von der schweren Enttäuschung nach Ausrufung der Militärregierung. Sie erzählten von ihren Erfolgen bei der Bildung eines gewerkschaftlichen Betriebsrates in einer Maschinenfabrik und den Schikanen nach dem Verbot der Solidarność. Sie beschrieben die unterschiedlichen und zum Teil witzigen Formen des Widerstandes unter der Militärregierung. Sie berichteten über die Erfahrungen der Studenten an der Universität Warschau und über den mühseligen Alltag junger Mütter in einer extremen Mangelwirtschaft. Drohungen gegen die eigene Familie und die willkürliche stundenlange Festnahme des Ehemannes ergänzten das Bild einer bleiernen Zeit in Polen. Unter den Zuhörern waren einige, die diese Jahre selbst miterlebt hatten. Das zeigte sich in den anschließenden lebhaften Gesprächen.

Auf dem Podium saßen (v.l.n.r.): Danuta Szczepanika-Kucik, Vorsitzende der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Bydgoszcz, Krystyna Bender-Dudziak, Sekretärin der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Bydgoszcz, Viktor Gomolla, ehemaliger Aktivist der Solidarność in Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz), heute Mannheim, die Moderatorin Gisela Medzeg, Vorsitzende der DPG Mannheim, Prof. Dr. Lech Zieliński, Bydgoszcz, Hochschullehrer für deutsche Sprache an der Universität Toruń, und Dr. Krzysztof Osiński, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts des Nationalen Gedenkens Abteilung Bydgoszcz.

 

Polen feiert am 3. Mai den Verfassungstag

 

Neben kurzen Informationen zu Geschichte und Kultur des Nachbarlandes gab es Berichte über die Aktivitäten polnischer und deutsch-polnischer Organisationen, über Veranstaltungen und Angebote 
Tanzdarbietungen, musikalische Einlagen und Spezialitäten aus der polnischen Küche. 

3. Mai 2014, 16.30 bis 21.00 Uhr im Hack-MuseumsgARTen.

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