Deutsch-Polnische Gesellschaft Mannheim-Ludwigshafen e.V.
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Jerzy Eisler Polen 1945: Sieg oder Niederlage – Befreiung oder Versklavung?

 

Der vorliegende Text hat keinen streng wissenschaftlichen Charakter. Es handelt sich hier eher um freie Impressionen, bei denen ich mich bemüht habe, die Form eines Essays zu geben. Der Anlass dafür, ihn zu schreiben, war der 70. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges, der in vielen europäischen Ländern als der Jahrestag des Sieges über das Dritte Reich gefeiert wird. Ich möchte vor allem die Tatsache überdenken, ob wir es im Jahre 1945 aus polnischer Perspektive tatsächlich mit einem Sieg zu tun hatten? Und wenn ja, war das dann der Sieg polnischer Kommunisten und deren Anhänger, die in der provisorischen Regierung des Premierministers Edward Osóbka-Morawski, die nur durch die Sowjetunion anerkannt war, vertreten waren? Oder war das vielleicht auch der Sieg der Soldaten der 1. und 2. Polnischen Armee an der Seite der sowjetischen Truppen, die nach Berlin marschierten? Noch schwieriger wäre es, die Frage zu beantworten, ob das im Mai 1945 tatsächlich der Sieg für breite Kreise der polnischen Gesellschaft war, die in einem Land lebten, das durch den Krieg und die Besatzung zerstört war, in welchem der Terror von NKWD und dessen polnischen Mitarbeiter wütete? Und war das auch der Sieg für die Soldaten der Polnischen Heimatarmee und der Polnischen Streitkräfte im Westen, die dem Fahneneid treu und gegenüber der polnischen Exilregierung loyal waren? Oder war das schließlich ein Sieg in den Augen der Exil-Regierung der Republik Polen, die nahezu überall als die einzige legale und rechtmäßige Regierung anerkannt war? Der Fall ist wirklich nicht einfach. Die Probleme beginnen bereits auf dem Niveau von sog. einfachen Tatsachen. Hinzu kommt, dass Menschen, die derartige Betrachtungen anstellen, oft auf fehlende Offenheit und einfach fehlenden guten Willen stoßen.

Man sollte vom Anfang beginnen und eine scheinbar banale Frage stellen: Wann brach der 2. Weltkrieg aus? Gleich ergibt sich die Gegenfrage: Zeitpunkt des Kriegsausbruchs – für wen? Jeder Pole, der sich auch ein bisschen mit der Geschichte auskennt, wird antworten, dass das selbstverständlich am 1. September 1939 geschah. Aber schon ein Brite und Franzose werden sagen, dass das zwei Tage später erfolgte. Für Dänen und Norwegen begann der Krieg mit der deutschen Aggression am 9. April und für die Einwohner von Belgien, Holland und Luxemburg – am 10. Mai 1940. Italien verabschiedete sich einen Monat später von der Politik der „Nichtbeteiligung“ an dem europäischen bewaffneten Konflikt und erklärte Frankreich den Krieg. Dann griff es am 28. Oktober 1940 Griechenland an und stieß am 6. April 1941 gemeinsam mit Deutschland auch gegen Jugoslawien vor. Russland und sicherlich die Mehrheit der Bürger der ehemaligen Sowjetunion werden hingegen als Beginn des 2. Weltkrieges (in deren Falle eher des Großen Vaterländischen Krieges) die Aggression des Dritten Reiches am 22. Juni 1941 und die Amerikaner den japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember diesen Jahres nennen. Schließlich begann für Japan und China dieser Krieg bereits am 7. Juli 1937, als die japanischen Truppen den sog. Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke (anders „die Schlacht an der Longou-Brücke“) provozierten und Shanghai und Nankin besetzten, der zum Vorwand für den Beginn einer weiteren Kriegsetappe zwischen der Republik China und dem Japanischen Kaiserreich wurde.

Es ist daher verständlich, dass der Ausbruch des 2. Weltkrieges für jedes Volk davon abhängt, ab wann sich der eigene Staat daran aktiv beteiligte. Es handelt sich hier dabei keineswegs um Manipulationen, sondern um subjektive Empfindungen.

Jedoch kommt es auch in dieser Frage manchmal zu unangenehmen Zwischenfällen. Ich erinnere mich daran, dass Mitte der 80er Jahre ein  Lehrer erzählte, wie sein Schüler eine Aufnahmeprüfung an einer der humanistischen Fakultät an der Universität Warschau ablegte (es war nicht Geschichte) und danach gefragt wurde, wann die Sowjetunion dem 2. Weltkrieg beigetreten ist. Der junge Mann antwortete ohne zu zögern, dass das am 17. September 1939 war, und … er fiel bei der Prüfung durch. Die Prüfer behaupteten natürlich, dass die richtige Antwort der 22. Juni 1941 gewesen wäre. Der Lehrer, ehrlich ergriffen von dieser Geschichte, fragte sich rein rhetorisch, ob wir in einer solchen Situation das moralische Recht haben, unserer Jugend die historische Wahrheit zu vermitteln?

Obwohl wir seit dem Jahr 1989 derartige moralische Dilemmas glücklicherweise nicht mehr haben, so erinnere ich mich ganz gut daran, dass, als im Herbst 1997 während einer großen internationalen wissenschaftlichen Konferenz in Jachranka bei Warschau der ehemalige Stabschef des Warschauer Paktes, Gen. Anatolij Gribkow, erwähnte, dass er seinen Dienst in der Roten Armee im Herbst 1939 begonnen hatte, die Mehrheit der polnischen Teilnehmer der Beratung diese Erklärung frostig aufnahm. Uns war nämlich klar, wo der sowjetische Militär seinen Dienst zu diesem Zeitpunkt nur begonnen haben konnte. Gen. Gribkow bemerkte diese frostigen Blicke wohl, da er schnell hinzufügte, dass er seinen Militärdienst an der finnischen Front begonnen hatte.

Während es große Probleme bereiten kann, den Beginn des 2. Weltkrieges zu bestimmen, ist es gar nicht einfacher, dessen Ende zu nennen. Deutschland unterzeichnete nämlich die Kapitulation zwei Mal: zuerst in Reims am 7. Mai in der Nacht, und dann – auf Verlangen von Josef Stalin – erneut in Berlin am späten Abend am 8. Mai. In Moskau war es jedoch schon nach Mitternacht und deshalb wird der Jahrestag des Sieges über das Dritte Reich dort bis heute am 9. Mai gefeiert. Analog geschah dies über 45 Jahre in allen Staaten, die nach dem Krieg in die Zone der absoluten sowjetischen Herrschaft gerieten. Wir können auch das nicht vergessen, dass der Krieg im Fernen Osten am 2. September 1945 mit einer bedingungslosen Kapitulation Japans endete, die fast vier Monate nach der Niederlage Deutschland unterzeichnet wurde. Ich denke, dass ein viel größeres Problem die Antwort auf die Frage bereitet, wer den 2. Weltkrieg wirklich gewann? Ich würde wagen zu behaupten, dass die authentischen Gesamtsieger nur zwei Staaten waren, die für die weiteren fünfundvierzig Jahre zu globalen Supermächten wurden: die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion.

 

Es wäre schwierig, selbst Großbritannien und Frankreich, die den Status von Weltmächten beibehielten (obwohl es keine Vertretungen des Letzteren sowohl in Jalta als auch in Potsdam gab), als Sieger anzuerkennen. Die beiden Staaten waren erschöpft vom Krieg und verschuldet im Ausland. Die beiden verloren schon bald in Folge des angeblich durch sie gewonnenen Krieges ihre Kolonialreiche. Schließlich verdankten die beiden Staaten den Wiederaufbau und die Entwicklung ihrer durch den Krieg zerstörten Wirtschaft sowie den militärischen Schutz vor der Sowjetunion dem authentischen Sieger des 2. Weltkrieges, das heißt den Vereinigten Staaten.

Wie soll vor diesem Hintergrund der polnische Beitrag zum Sieg über Deutschland beurteilt werden? Die kommunistische Propaganda erinnerte oft daran, dass, wenn man die Zahl der polnischen Soldaten zusammenzählt, die in der Ost- und in der Westfront kämpften, Polen die vierte Macht (nach den Armeen der Sowjetunion, der USA und von Großbritannien – im Sinne dieser Berechnungen größer als die französische Macht) der Anti-Hitler-Koalition war. Dies war aber nur reine Arithmetik. Was verband denn im engeren politischen Sinne den 2. Korpus in Italien, der der Regierung in London untergeordnet war und durch Gen. Władysław Anders geführt wurde, mit der 2. Polnischen Armee, die der Regierung von Osóbka-Morawski untergeordnet war und durch Gen. Karol Świerczewski geführt wurde, tatsächlich? Es wurde jedoch all diese Jahre gleichbleibend verkündet, dass Polen aus dem 2. Weltkrieg siegreich hervorging, und es wurde – gemäß der Wirklichkeit – betont, dass im Mai 1945 neben der sowjetischen Fahne nur die weiß-rote Fahne über den Mauern des eroberten Berlins flatterte.

Die offizielle kommunistische Macht verbreitete, dass Polen aus dem Kampf siegreich hervorgegangen sei. Millionen Polen haben jedoch empfunden, dass das nicht wahr ist. Wenn man es nämlich gelten lassen würde, dass es tatsächlich so war, so müsste man annehmen, dass das ein Pyrrhussieg war. Das Ausmaß von Verlusten und Zerstörungen war verheerend. Trotz der territorialen Erweiterungen im Westen und Norden des Landes wurde Polen territorial beschnitten. Während dessen Fläche am Vortag des 2. Weltkrieges circa 389.000 km² betragen hatte, so betrug sie nach Ende des Krieges und der Bestimmung von endgültigen Grenzen nur knapp über 312.000 km². Polen war somit um circa 20% kleiner.

Man darf auch nicht vergessen, dass Polen in den Jahren des 2. Weltkrieges eine echte demographische Katastrophe erfuhr. Es wird angenommen, dass während des Krieges insgesamt über 6 Millionen Bürger der Republik Polen, darunter über 3 Millionen Juden und Polen jüdischer Herkunft, ums Leben kamen. Diese Schätzungen berücksichtigen jedoch nicht die Verluste in der Sowjetunion. Bei diesen Berechnungen sollte auch die Tatsache berücksichtigt werden, dass die Grenzen nach Westen verschoben wurden (Verlust von Ostpolen) und es eine Auswanderung im Krieg gab. In der Folge verringerte sich die Zahl der polnischen Bevölkerung zwischen 1939 und 1946 von 35 auf 24 Millionen. Im Grunde genommen verringerte sich die Bevölkerungszahl um insgesamt circa 11 Millionen Bürger, was über 30% der polnischen Bevölkerung vor dem Krieg darstellte. Die erwähnten 24 Millionen Personen, die Polen in seinen neuen Grenzen bewohnten, entsprachen dem Bevölkerungsniveau dieses Landes zu Zeiten der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts, als es Polen auf der Karte von Europa gar nicht gab. Das war wohl neben der Freude über den Sieg sicher ein recht bitterer Beigeschmack. Die Bevölkerungszahl aus dem Jahr 1939 wurde allerdings in Polen erst Mitte der 80er Jahre überschritten.

Man muss auch bedenken, dass das Land aus dem Krieg wirtschaftlich ruiniert herausging. Im Vergleich zu dem Jahr 1938 betrug die landwirtschaftliche Produktion im Jahre 1946 - 40% und die industrielle Produktion – 70%, obwohl Polen anstelle von landwirtschaftlichen Gebieten, die im Osten verloren gingen, industrialisierte Gebiete in Schlesien und in Pommern dazu gewann. 65% der industriellen Betriebe wurden teilweise oder ganz zerstört. Ähnlich sah die Situation auf dem Lande aus, wo der Pferdebestand – im Vergleich zur Vorkriegszeit – um 57% gesunken ist. Beim Rindvieh waren das 67% und bei Schweinen – sogar 83%. Ein Großteil von Ackerböden, Wiesen und Weiden konnte nicht genutzt werden. Es wurde eine groß angelegte Minenräumaktion durchgeführt. Bis Ende 1945 wurden über 3/4 der Landesfläche von Minen geräumt. Bei dieser Aktion kamen nahezu dreihundert Soldaten ums Leben. Wegen der Trümmer und Ruinen war die Minenräumung wohl in Großstädten am schwierigsten. Dies war jedoch ein notwendiger erster Schritt in Richtung Wiederaufbau. Nicht anders war es in Warschau. Wenn wir also diese Tatsache, dass das Land gründlich zerstört wurde und sich dessen Fläche um circa 20% und die Bevölkerung um mehr als 30% verringert hatte, als Sieg betrachten, dann schaudere ich beim Gedanken darüber, wie eine Niederlage Polens ausgesehen hätte!

Nicht weniger Emotionen als die Frage des Sieges oder der Niederlage Polen im 2. Weltkrieg löst das Problem dessen Befreiung oder Versklavung durch die Rote Armee in den Jahren 1944-1945 aus. Sowohl in der Zeit der kommunistischen Regierung als auch derzeit wird angegeben, dass während der Kämpfe auf den polnischen Gebieten circa 600.000 sowjetische Soldaten gefallen sind. Es sollte betont werden, dass diese Zahl sowohl früher als auch nach dem Regimewechsel niemand in Frage stellte. Und das ist etwas weniger als die Zahl der französischen Bürger, die in dem gesamten 2. Weltkrieg ums Leben kamen. Das Problem ist dabei allerdings nicht diese erschreckende Zahl der Opfer, sondern die Tatsache, ob die Russen bei ihrem Vormarsch nach Westen Polen befreiten oder nur bewirkten, dass es in die sowjetische Zone der absoluten Herrschaft „hineingeschoben“ wurde. Die beiden Seiten – sowohl die Russen, die von der Befreiung Polens sprechen, als auch die Polen, die sich an eine neue (sowjetische) Besatzung erinnern – sind dabei nicht ausreichend sorgfältig, wenn es um die Einzelheiten und die Präzision der Sprache geht. Man sollte nämlich eine längere, aber dafür folgende richtige Form verwenden: Die Rote Armee befreite die polnischen Gebiete von der deutschen Besatzung durch das Hitler-Regime. Sie „stellte“ aber auch gleichzeitig „sicher”, dass in diesen Gebieten eine totalitäre, völlig kremlabhängige, der polnischen Tradition fremde und allgemein als nicht eigene kommunistische Macht installiert wurde.

Man sollte auch bedenken, dass nach dem Ende der militärischen Ausschreitungen in Europa in Polen eine früher begonnene große Bevölkerungswanderung andauerte. Millionen von Menschen übersiedelten von einem Ort zum anderen, auf der Suche nach ihren Nächsten, nach Arbeit, nach einer Wohnung, nach einem besseren Schicksal oder manchmal einfach nach ihrem Platz auf dieser Erde. Gleichzeitig musste ein Teil davon ihre Häuser gegen ihren Willen verlassen. Dieser Prozess dauerte noch über zwei Jahre und erfasste insgesamt 7 – 8 Millionen Menschen: Es kamen nach Polen Menschen zurück, die während des Krieges nach Deutschland gebracht wurden – aus Konzentrationslagern, aus Gefangenenlagern, aus der Zwangsarbeit, es kamen Soldaten aus dem Westen zurück. An dieser großen „Völkerwanderung“ nahmen aber vor allem Übersiedler aus den Gebieten teil, die durch die Sowjetunion annektiert wurden. Allein in den Jahren 1945-1946 kamen über 1,5 Millionen Polen zwangsweise aus dem Osten nach Zentralpolen und weiter überwiegend in die West- und Nordgebiete. Es wird geschätzt, dass weitere 200.000 Menschen aus eigenem Antrieb Gebiete verließen, die in die Grenzen der Sowjetunion einverleibt wurden. In derselben Zeit wurden nach Osten circa 518.000 Ukrainer, Weißrussen und Litauer umgesiedelt.

Gleichzeitig versuchten andere Menschen auf mehr oder weniger legalem Wege Polen zu verlassen. Seit Anfang 1946 begann die geplante Aussiedlung der deutschen Bevölkerung aus den West- und Nordgebieten. Innerhalb der weiteren 2-3 Jahre wurden in die britische und sowjetische Besatzungszonen zwangsweise 2,3 Millionen Deutschen umgesiedelt. Weitere 700.000 Deutsche verließen diese Gebiete selbständig. Um diese Aktion haben sich viele Mythen angesammelt, die sich über Jahre auf die polnisch-deutschen Beziehungen auswirkten. In Polen, das von Kommunisten regiert wurde, wurde fast die ganze Zeit behauptet, dass diese Umsiedlungen gut geplant und unter für die deutsche Bevölkerung erträglichen Bedingungen verliefen. Gleichzeitig äußerten sich die kommunistischen Behörden kritisch gegen die in der Bundesrepublik Deutschland verwendete Bezeichnung „Vertriebene“. Es wurde ständig betont – allerdings entsprechend der Tatsachen – dass die deutsche Zivilbevölkerung die größten Verluste im Winter 1944/1945 erlitt, als die Naziregierung eine Evakuierung eilig angeordnet hatte. Genauso oft wurde zu einem anderen Argument gegriffen: Selbst, wenn es bei der Aussiedlung der Deutschen gewisse Unregelmäßigkeiten gab, es zu tragischen und manchmal sogar anstößigen Szenen kam, selbst wenn es Tote gab, so hatten den Krieg doch die Deutschen und nicht die Polen begonnen. Es wurde jedoch selten bemerkt, dass diejenigen, die damals am meisten litten, sehr oft in einem geringen Maße die direkte Verantwortung für die früheren Verbrechen trugen. In dieser Auffassung sollte das also eine Art Strafe oder Buße für den Hochmut und – alles in allem – die Entfesselung des Krieges sein. Man hat nie vergessen hinzuzufügen – wieder entsprechend den Tatsachen, dass die Bedingungen, in welchen die deutschen Nazis die Zivilbevölkerung in die Lager oder zu Zwangsarbeiten deportierten, unvergleichlich schlimmer waren als die Bedingungen, in denen die Deutschen kraft des Potsdamer Abkommens aus den von Polen 1945 übernommen Gebieten ausgesiedelt wurden.


 

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